Paartherapie Lübeck
"So viel Liebe wie Du brauchst"
(Harville Hendrix und Helen LaKelly Hunt)
Paartherapie und Paarberatung mit Ego-States und inneren Anteilen:
Paardynamik als magische Küche
Als Paar bewusst werden, um einander emotional nähren zu lernen
Beziehungsmuster und Trigger
In unseren Beziehungen erleben alle Paare wiederkehrende Muster der Liebe, Sicherheit, Zugehörigkeit – aber auch Schmerz, Distanz oder Unverständnis. Und oft, wenn wir diese Muster wiederholen, wir uns blockiert fühlen oder auf eine Weise reagieren, die wir später nicht ganz verstehen, beginnen wir Fragen zu stellen, auf die es scheinbar keine Antwort gibt.
Zum Beispiel fragen wir uns, wie wir von Momenten der Verbundenheit zu sehr heftigen und scheinbar unbegreiflichen Konflikten kommen können. Oder warum wir, obwohl wir in einer Beziehung sein wollen, zugleich starkes Verlangen nach Autonomie haben. In all diesen Fällen hilft es, die scheinbaren inneren Widersprüche unseren eigenen unterschiedlichen Anteilen oder Ego-States (Ich-Zuständen) mit ihren Rollen und Zielen zuzuordnen: Das reduziert unmittelbar emotionales Unbehagen und verleiht etwas scheinbar Unverständlichem einen Sinn.

Gemeinsame Momente, bewusste Wahrnehmung und offener Dialog können neue Wege zur gemeinsamen Entfaltung werden - z.B. bei Konflikten und wenn Verzeihen schwer fällt.
Das innere Familiensystem nach Richard Schwartz
In allen Fällen von Polarisierung und Konflikt ist es nicht unser bewusstes Selbst, das in der Beziehung die Führung übernimmt, sondern es sind unsere inneren Anteile. Aber bevor wir das individuelle innere System betrachten, müssen wir auch das ganze Paar als System sehen lernen. In der systemischen Psychotherapie und Paartherapie werden Menschen nicht isoliert gesehen, sondern eingebettet in Beziehungsnetze wie Familie, Partnerschaft oder größere Gruppen wie den Arbeitsplatz. Entstehen Probleme oder Symptome, geht um dysfunktionale Kommunikations- und Beziehungsmuster des Systems als ganzem, statt darum die Themen des Einzelnen zu bearbeiten. Das Ziel ist die Dynamiken der Gruppe zu verändern, statt sich nur auf das „Individuum als Patienten“ zu konzentrieren. Anders gesagt: Beziehungen sind Systeme und das Schlüsselprinzip lautet, dass Symptome, die ein Individuum zeigt, relational sind und etwas für die Gruppe oder das Paar wichtiges ausdrücken. Vereinfacht heißt das: Das Verhalten, das Symptom oder das emotionale Leid einer Person wird als Ausdruck einer Schwierigkeit des ganzen zugehörigen Systems gesehen – beispielsweise wenn sich bei Kindern die Summe der elterlichen Konflikte ausdrückt.
Das gilt auch für die Therapie der inneren Familiensysteme oder die Ego-States eines Individuums. Damit ist es klar: Jede und jeder von uns ist nicht nur Teil eines Beziehungssystems, sondern selbst ein System aus vielen psychischen Anteilen. Jeder dieser Anteile hat im Laufe Deines Lebens eigene Weisen entwickelt, zu reagieren, sich zu schützen und Verbindung zu suchen. Wenn wir also in Beziehung treten, bringen wir nicht nur unser bewusstes Selbst mit, sondern darin enthalten unser gesamtes inneres System von Verhaltensweisen und Anteilen.
Das bedeutet: In jeder Beziehung treffen nie nur zwei Personen aufeinander, sondern zwei Ansammlungen von inneren Anteilen, die in unterschiedlichen Konstellationen miteinander interagieren, sich anziehen, sich verteidigen, einander erschrecken und sich manchmal gegenseitig heilen. Wenn wir uns verlieben, begegnen sich nicht nur zwei Personen, sondern auch bestimmte Anteile unserer inneren Systeme: die, die begehren, die, die fürchten, die, die kontrollieren, und die, die sich verteidigen. In einer bewussten Beziehung, die vom Selbst geführt ist, können wir zum Beispiel neugierig und mitfühlend kommunizieren und auch in schwierigen Momenten präsent bleiben.
Aber in stressigen Zeiten oder generell, wenn nicht das bewusste Selbst führt und wir unbewusst miteinander interagieren, sieht es anders aus. Dann übernehmen einzelne Anteile das Kommando in uns, und eine einfache Diskussion kann zum Schlachtfeld werden – etwa zwischen einem perfektionistischen Manageranteil, der Ordnung und Klarheit will, und einem vermeidenden Feuerwehranteil, der Ruhe und Raum braucht. Oder zwischen einem Teil, der Verschmelzung sucht, und einem Teil, der Überflutung und Ersticken fürchtet.
Im inneren Familiensystem nach Richard Schwartz (IFS) nennen wir diese Dynamiken Polarisierungen: zwei aktivierte Anteile, die in entgegengesetzte Richtungen drängen und sich gegenseitig triggern – je stärker der eine drängelt, umso mehr muss der andere seinen Widerstand intensivieren. In solchen Szenarien zieht sich das Selbst nach Schwartz zurück, und der Dialog zwischen den Anteilen wird konflikthaft. In frühen Beziehungsphasen ist es oft leichter, im bewussten Selbst zu bleiben, weil wir uns allgemein offener, neugieriger, präsenter und verbundener miteinander fühlen.
Doch je intimer oder dauerhafter die Beziehung wird, desto verletzlicher können sich manche Anteile fühlen. Dann, so Schwartzs Bildersprache, aktivieren sich unsere inneren Manager – proaktive Beschützer, die die Beziehung zu kontrollieren versuchen, um Schmerz zu vermeiden. Oder unsere Feuerwehrleute – reaktive Beschützer, die mit Wut, Rückzug oder Distanz reagieren, wenn uns etwas verletzt. Und fast immer werden auch Deine exilierten, verbannten und verdrängten Anteile aktiviert – die fragileren, verletzten und ängstlichen Anteile, die Ablehnung, Verlassenwerden oder Scham fürchten. Bei solchen Aktivierungen bzw. wenn wir getriggert sind, leben wir nicht mehr in einer bewussten Beziehung, sondern sie wird zu einem oft unbewussten Tanz zwischen verletzten und schützenden Anteilen.
Deshalb – das kennen wir alle – scheinen manche Konflikte immer dieselben zu sein. Ein Teil des einen Partners aktiviert einen komplementären Teil im anderen: Ein kontrollierender Teil kann einen rebellischen Teil aktivieren, ein bedürftiger Teil einen distanzierenden, ein perfektionistischer Teil einen, der sich ständig unzulänglich fühlt. Das geschieht nicht zufällig; es ist die Art und Weise, wie unsere inneren Systeme versuchen sich zu schützen und damit auch die Paarbeziehung. Das zu wissen erlaubt uns, die Beziehung mit mehr Mitgefühl zu betrachten und weniger in Angriff oder Defensive zu geraten.
Machen wir uns das bewusst, geht es nicht mehr darum, wer recht hat, sondern darum, welche Anteile sich begegnen und wie oder was sie zu schützen versuchen. Wenn wir diese Dynamiken erkennen, können wir auch in der Beziehung Raum für das bewusste Selbst schaffen – einem sichereren inneren Ort, von dem aus wir neugierig und ohne Urteil beobachten und unsere Reaktionen und die des anderen als Versuche begreifen können Verbindung und Sicherheit zu suchen – vielleicht manchmal etwas unbeholfen aber immer bedeutsam. Deshalb beginnt eine gute Partnerschaft immer mit einer guten Selbst-Beziehung beider Partner: Die wichtigste Beziehung ist die zwischen meinem Selbst und meinen eigenen Anteilen. Nur aus guten inneren Beziehungen kann eine gesunde Beziehung zum anderen entstehen. Je besser wir im bewussten Selbst bleiben lernen, desto weniger werden wir von unseren alten Schutzstrategien oder Verletzungen gesteuert und wir lassen uns weniger triggern.
Auch ohne dieses Bewusstsein bemerken wir oft, dass wir uns in manchen Beziehungen ruhig und spontan fühlen, während wir in anderen hypersensibel und reaktiv werden oder uns verschließen. Das geschieht, weil bestimmte Anteile einer anderen Person ungewollt und unbewusst, einige unserer Anteile aktivieren. Selbst wenn wir es nicht bemerken, zündet in uns bei jeder Begegnung eine Reaktionskette in unglaublicher Geschwindigkeit – das Zentrum der Aktivität liegt hier im Emotionalen Teil unseres Hirns, dem limbischen System.
Psychologisch gesehen nimmt ein Anteil ein Gefahrensignal wahr, und sofort tritt ein anderer Anteil auf den Plan, um die Situation zu managen – vielleicht wird er überkontrollierend, ironisch, gefällig oder vermeidet den Kontakt ganz. Gleichzeitig reagiert auch die andere Person mit ihren Anteilen auf ganz eigene Weise. Genau hier liegt der Kern der Beziehungsdynamik. Zwei Systeme, die sich verteidigen, schützen und versuchen, nicht zu leiden – und sich dabei gegenseitig verletzen. Denken wir an Eltern und Kind, zwei Kolleginnen oder eine langjährige Freundschaft. Ein unachtsamer Kommentar kann einen sensiblen Anteil aktivieren, der sich beurteilt fühlt, während im anderen ein defensiver Anteil anspringt, der mit Kälte oder Ironie reagiert. In wenigen Augenblicken begegnen sich nicht mehr zwei bewusste Menschen, sondern zwei oder mehr beschützende Anteile bzw. innere Notfallprogramme. Viele von uns haben sich schon sagen hören: „Ich weiß nicht, warum ich so reagiert habe, das war nicht ich.“ Und wir haben oft gespürt, dass wir aneinander vorbei reden oder über Sachthemen diskutieren ohne uns je verstanden zu fühlen. Das sind mögliche Beispiele für Momente, in denen notleidende Anteile den Platz des bewussten Selbst eingenommen haben. Wenn wir lernen zu bemerken, dass sich in uns ein Anteil aktiviert hat oder getriggert wurde, d.h. angespannt, hart, ängstlich, wütend oder bedürftig, dann können wir inne halten und ins Selbst zurückkehren.
Wir können uns fragen lernen: Wer in mir reagiert gerade so? Was versucht er zu schützen? Wovor hat er Angst? Ebenso können wir lernen, unser Gegenüber mit Neugier zu sehen. Statt ihn oder sie als verschlossen, distanziert, übertrieben wahrzunehmen, können wir uns erinnern, dass in diesem Moment auf beiden Seiten Anteile etwas sehr schwieriges und oft schmerzhaftes erleben. Wenn zwei Menschen es schaffen, auch nur für kurze Momente mit ihrem bewussten Selbst in Kontakt zu bleiben, verändert sich die Beziehung grundlegend: Der Ton wird weicher, der Körper entspannt sich, die Kommunikation wird wieder authentisch. Wir brauchen nicht mehr, zu siegen oder sich zu verteidigen, sondern versuchen erstmal zu verstehen. Das ist der Beziehungsraum in dem Heilung möglich wird: wenn das Selbst der einen Person die Anteile der anderen mit Mitgefühl sehen kann, ohne von den eigenen Anteilen überwältigt zu werden oder sich mit ihnen zu identifizieren.
Die magische Küche des inneren Familiensystems
Der spirituelle Lehrer und Autor Don Miguel Ruiz, den Richard Schwartz in seinem Buch „You Are the One You’ve Been Waiting For“ zitiert, verwendet die Metapher der magischen Küche, um die Entstehung und Entwicklung intimer Beziehungen zu beschreiben. Diese Metapher veranschaulicht perfekt, was mit unseren Anteilen geschieht, wenn wir in einer Beziehung leben. Ich möchte Euch ermutigen, die Folgende Erzählung als Paar gemeinsam zu lesen.
Stellt euch vor, ihr hättet von euren Eltern in eurem Haus eine magische Küche geerbt, aus der ihr jede Speise bekommen könnt, die ihr braucht. Weil eure Eltern euch bedingungslos genährt haben, habt ihr gelernt, dasselbe mit euren vielen Kindern zu tun, und sie sind glücklich, weil sie euer Essen lieben. Es ist so nahrhaft und befriedigend, dass sie nie zu viel essen und keine Süßigkeiten oder anderes Junkfood begehren.
Ihr benutzt das Essen nie, um sie zu bestrafen oder zu motivieren. Deshalb vertrauen sie darauf, gut genährt zu werden, einfach weil sie eure Kinder sind. Sie streiten nicht, denn sie wissen, es gibt genug für alle. Eines Tages klopft ein Mann an eure Tür und bietet euren Kindern eine ständige Versorgung mit Pizza, Pasta, Pommes und Süßigkeiten an, wenn sie sich emotional um ihn kümmern.
Da ihr und eure Kinder satt seid und seht, dass der Mann sich nicht um seine eigenen Kinder kümmert, lautet eure Antwort: „Nein danke, wir sind schon gut versorgt.“ An einem anderen Tag klopft ein anderer Mann an – er ist wie ihr, denn er hat viele Kinder, die er großzügig nährt und die glücklich und zufrieden sind. Er fühlt sich zu eurer magischen Küche hingezogen, braucht sie aber nicht, weil er gerne kocht und Nährendes im Überfluss hat. Ihr ladet ihn in euer Zuhause ein und ihr habt Freude daran, miteinander zu kochen. Beide Kinderscharen schätzen die nun entstehende gemischte Küche.
Stellt euch nun vor, ihr lebt in einer anderen Familie. Ihr seid sehr arm und habt wenig zu essen für eure Kinder. Weil sie unglaublich hungrig sind, weinen die Kleinsten und Schwächsten unentwegt und flehen euch an, jemanden zu finden, der sie ernährt. Ihre Verzweiflung ist extrem frustrierend für euch, und ihr sperrt sie oft in ihre Zimmer, damit sie euch nicht ständig im Weg sind und euch nicht immer an ihr Leiden erinnern.
Ihr macht es so, weil euch eure Eltern gezeigt haben, dass man mit „schwierigen“ Kindern genau so umgeht. So sehr ihr auch versucht, ihr Schluchzen zu ignorieren, ihr hört es doch durch die Wände. Die Dringlichkeit ihrer Bedürfnisse klingt wie ein ständiger Alarm in eurem Kopf. Einige eurer älteren Kinder verlieren bald das Vertrauen in eure Fähigkeit, für die Familie zu sorgen. Sie übernehmen deshalb selbst Verantwortungen, wie Erwachsene, drängen euch, mehr zu arbeiten, versuchen, den kleineren, hungernden Kindern Halten zu geben oder sie zu beruhigen.
Doch weil die Älteren Kinder dieser Verantwortung gar nicht gewachsen sein können, werden sie hart und kontrollierend. Sie kritisieren ständig eure Gewohnheiten und Arbeitsleistung und verbrauchen enorme Energie, um die verdrängten Leiden der isolierten Kinder in ihrem Zimmer in Schach zu halten. Während der Mann mit all der Pizza, Pasta, Pommes und den Süßigkeiten dieses Mal auf eure Tür zugeht, riechen die Eingesperrten das Essen schon lange vor seiner Ankunft. Sie sind überglücklich bei der Aussicht, endlich genährt und vielleicht aus ihrer Verbannung befreit zu werden. Natürlich vergöttern sie den Fett-, Weizen- und Zuckermann und sind bereit, alles zu tun, um ihm zu gefallen. Ihr selbst und die älteren Kinder seid ebenso hungrig, erschöpft und beeindruckt davon, wie glücklich der Süßigkeitenmann die eingesperrten Kinder macht. Die reale Möglichkeit, sich nicht mehr um sie kümmern zu müssen und sie jemand anderem anzuvertrauen, ist sehr verlockend. Trotz mancher Bedenken über seine emotionalen Forderungen und die schlechte Qualität seines Essens, willigt ihr endlich ein seine Bedürfnisse zu erfüllen und lasst ihn in euer Haus, im Tausch gegen regelmäßige Mahlzeiten. Manchmal zeigt sich der Süßigkeitenmann jedoch gewalttätig, doch die kleineren Kinder passen sich an. Sie fürchten, zu verhungern und wieder eingesperrt zu werden. Außerdem wird er immer geiziger mit Pizza und Süßem, während die Kleinen bereits davon abhängig geworden sind. Jedes Mal, wenn ihr seinen Geiz und seine Gewalt ansprecht und ihn aus dem Haus zu werfen versucht, übergehen die abhängigen Kinder euch, holen ihn zurück und halten euch in der Beziehung zu dem Süßigkeitenmann gefangen.
Toxische oder blockierte Beziehungen verändern oder vermeiden
Stellt euch nun vor, das Essen in dieser Geschichte sei die Liebe – und die Kinder seien die verschiedenen Anteile in Eurem Inneren. Wenn ihr euch mit dem erstgenannten, liebenden Eltern und deren magischer Küche identifiziert, werden eure Anteile – ganz einfach, weil sie zu Euch gehören – nicht von falschen und toxischen Versprechen, wie denjenigen des Süßigkeitenmannes angezogen. Wenn ihr einen emotional gut genährten Partner findet, sind eure Anteile nicht so abhängig, fordernd, überbeschützend oder leicht verletzbar. Sie erzeugen keine endlosen Dramen oder lassen euch Missbrauch tolerieren. Im Gegenteil: Jeder Anteil wird euren Partner auf unterschiedliche Weise lieben und eure Intimität bereichern – denn sie wissen, dass, selbst wenn der Partner sie verletzen sollte, seid ihr selbst immer für sie da.
Wenn ihr jedoch wie viele Menschen seid, habt ihr von Eltern, Gleichaltrigen und Anderen gelernt, einige eurer Anteile zu verdrängen, zu ignorieren, zu verbannen. Daher sind die verschlossenen Zimmer in eurer Psyche voller innerer Kinder, die hungrig nach Liebe und verletzlich sind. Weil sie so wenig von euch bekommen, sind sie besessen davon, jemanden zu finden, der sie endlich retten kann. Und aus Verzweiflung machen sie euch blind für die toxischen Verhaltensweisen dieser Person. Wenn wir diese Geschichte hören, fragen wir uns vielleicht: Spüre ich meine magische Küche noch? Oder streifen meine Anteile schon lange hungrig durch die Welt, auf der Suche nach etwas, das sie endlich erfüllt und glücklich macht?
Die magische Küche der Liebe und des Selbstmitgefühls wiederzufinden heißt nicht, andere nicht mehr zu brauchen, sondern sich zu erinnern, dass in uns eine unerschöpfliche Quelle von Liebe, Ruhe und Präsenz existiert, die nicht davon abhängt, was wir bekommen oder leisten, sondern davon, was wir sind. Wenn wir wieder mit diesem sicheren inneren Ort in Kontakt kommen, müssen unsere Anteile nicht mehr den Speisen anderer hinterherlaufen, sondern können sich entspannen, vertrauen und sich einer neuen Art der bewussten Beziehung öffnen. In meiner Praxis in Lübeck arbeite ich deshalb gern mit dem psychotherapeutischen Ansatz der Teilearbeit auch in der Paartherapie (lies hier weiter).
Willkommen und vielen Dank für Dein Vertrauen!
Mich bewegt die lebendige Begegnung mit jedesmal einzigartigen Menschen – eine große Bereicherung, der ich professionell in therapeutischer Praxis und im Coaching in Lübeck nachgehe. Menschen, die zu mir kommen, wollen in gegenseitigem Vertrauen und Respekt Probleme bewältigen. Dafür entwickeln wir in den Sitzungen eine gegenseitige Offenheit, die es manchmal sogar humorvoll leicht macht, zu sagen und zu spüren, was genau zu Meinem Problem dazu gehört. Eine Klarheit, die schon fast eine Lösung sein kann.
Ob in Beziehung, Ehe, Familie, Freundschaft, Beruf oder Ausbildung und Schule. Für jede und jeden gibt es Wege zu sanfter Selbstbestimmung und zur Erfüllung durch Lebensmut und Zuversicht. Lerne Dich in Deinem Leben zu verwurzeln: Sich selbst wertschätzen, zu erkunden und zu entwickeln eröffnet neue Zukünfte und Beziehungen sowie ein achtsameres Zusammensein im Hier und Jetzt.
Willkommen und vielen Dank für Dein Vertrauen!
Mich bewegt die lebendige Begegnung mit jedesmal einzigartigen Menschen – eine große Bereicherung, der ich professionell in therapeutischer Praxis und im Coaching in Lübeck nachgehe. Menschen, die zu mir kommen, wollen in gegenseitigem Vertrauen und Respekt Probleme bewältigen. Dafür entwickeln wir in den Sitzungen eine gegenseitige Offenheit, die es manchmal sogar humorvoll leicht macht, zu sagen und zu spüren, um was es eigentlich geht. Eine Klarheit, die schon fast eine Lösung sein kann.
Ob in Beziehung, Ehe, Familie, Freundschaft, Beruf oder Ausbildung und Schule. Für jede und jeden gibt es Wege zu sanfter, resilienter Selbstbestimmung und zur Erfüllung durch Lebensmut und Zuversicht. Lerne Dich zu verwurzeln, um im Lebensfluss zu navigieren: Sich selbst wertschätzen, zu erkunden und zu entwickeln eröffnet neue Zukünfte und Beziehungen sowie ein achtsameres Zusammensein im Hier und Jetzt.
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Paartherapie im DAO-Haus in Lübeck und online
Das kostenlose Erstgespräch ist ein fester kurzer Telefontermin – Ihr könnt auch jederzeit ohne Termin anrufen. Bitte achtet auch darauf, ob Ihr einen Vor-Ort oder Online-Termin auswählt. Die Buchung über den Kalender führt zu jameda.de – bequem und datensicher statt mit langen Wartezeiten.
Gepostet auf Google Anke Eisenblätter13. Juli, 2025Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Dr. Gregor Schmieg ist ein aufmerksamer Zuhörer und ein wirklich guter Therapeut! Ich habe nicht viel Termine gebraucht, um meine Themen erfolgreich zu bearbeiten. Das war gut investiertes Geld, ich habe viel gelernt und bin sehr dankbar für diese Erfahrung!Gepostet auf Google Esther Greiffendorf14. Januar, 2021Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Die Online-Beratung ist sehr professionell. Gregor Schmieg hat mich empathisch, ruhig und auch humorvoll in meinem Konflikt begleitet und mir hilfreiche Tipps mit auf den weiteren Weg gegeben. Vielen herzlichen Dank, E.GreiffendorfGepostet auf Google L. Schmidt14. Januar, 2021Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Lieber Gregor, vielen herzlichen Dank für die Supervisionssitzung bei dir. Sie hat mir geholfen viel kompetenter „weiter zu helfen.“ Ich freue mich dass du mir mit deiner Erfahrung zur Seite stehen kannst. Ich empfehle dich hiermit herzlichst weiter an jeden, der ein einfühlsames Gespräch und eine kompetente Unterstützung benötigt. Dankeschön 🌷Gepostet auf Google Karin Fabian25. November, 2020Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Herr Schmieg hat mir sehr gut und einfühlsam zugehört. Die Sitzung verlief ohne zeitlichem Druck , das empfand ich als besonders angenehm . Die anschließende Hypnosesitzung war eine gute Methode zur( ersten) Problemlösung .Gepostet auf Google Sebastian Engels25. November, 2020Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Hier wird einem einfühlsam und sehr kompetent geholfen! Vielen Dank für die vielen klärenden Gespräche und tiefgehenden Hypnoseerfahrungen!
Häufig gestellte Fragen zur Paartherapie
Die Praxis befindet sich leicht erreichbar in Lübeck. Es gibt eine Bushaltestelle vor Ort und kostenfreie Parkplätze am Gebäude:
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Paartherapie ist eine professionelle, sehr individuelle und einfühlsame Behandlung von emotionalen Belastungen in Paarbeziehungen. Sie kann helfen, koknkrete Probleme und Konflikte respekt- und liebevoll zu lösen und sich wieder anzunähern. Auch hilft Paartherapie tief verwurzelte Muster des Fühlens und Verhaltens zu verstehen, neue Bewältigungswege zu entwickeln und das persönliche Wohlbefinden des Paares zu steigern. Lies auf meiner Seite weiter, um mehr darüber zu erfahren.
In meiner Praxis kommen verschiedene Therapieansätze zum Einsatz. Die Basis ist das Emotionsfokussierte therapeutische Gespräch. Darüberhinaus kombiniere ich gestalttherapeutische Methoden, um im Hier und Jetzt zu bleiben, mit hypnosystemischen Methoden aus der Ego-State Arbeit, um alte Fühl-Denk-Verhaltensmuster aus den Herkunftsfamilien zu verändern. Dabei erkläre ich immer worum es geht und biete Übungen an auch für Zuhause – welches Angebot für Euch passt, könnt ihr mir offen rückmelden.
Eine Paartherapie ist für alle geeignet, die in der Partnerschaft unter psychischen Belastungen wie Angst, Stress, Depression oder Lebenskrisen leiden - besonders, wenn die Belastung akut ist und die Konflikte sehr verletzend. Paartherapie bietet aber auch Unterstützung bei Entwicklungsprozessen und Veränderungen der Partnerschaft, wie Eltern werden oder sein, Altern, Trauer oder beruflicher Veränderung und vieles mehr.
Die Dauer der Paartherapie variiert je nach individuellen Bedürfnissen und Zielen des Paares. Manche konkrete Anliegen lassen sich in wenigen Sitzungen bearbeiten, andere Entwicklungsprozesse benötigen eine längere Begleitung. Am Ende des Erstgesprächs gebe ich Euch dazu eine professionelle Einschätzung.
Eine Sitzung dauert 90 Minuten und kostet 180 Euro. Es kann nach der Sitzung bar oder mit Karte gezahlt werden.
Die Intervalle zwischen den Sitzungen betragen in akuten Phasen 2-4 Wochen und in stabileren Phasen 4-8 Wochen je nach Veränderungswunsch und individuellen Bedürfnissen des Paares.








